Re-Publica

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Das Wetter am Wochenende soll genauso schön werden wie gestern und heute: Sonne und 23 Grad. Ich freu mich auf meine völlig touristische Runde durch Berlin zum Fotografieren. Sowas muss man alleine machen, aber ich hoffe, dass ich noch jemanden auf der Re:Publica finde, der morgen Abend noch da ist. Die meisten, die ich bisher kennen gelernt habe, sind dann schon wieder weg.

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... hat einen, wie ich finde, sehr schönen Artikel über die Re:Publica, wenn man von Rechtschreib-, Tipp- und Satzbaufehlern einmal absieht.

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Die Diskussionen um Politik im Netz war interessant. Zu dem Thema muss ich bald mal mehr scheiben. Dem Aufruf, noch bis zum Mittwoch was über die Vorratsdatenspeicherung zu schreiben, werde ich nachkommen.

Die anschließende Powerpoint-Karaoke hatte einige echte Höhepunkte.

Gleich ist Konzert mit Toni Mahoni und einer bisher unbekannten Band.

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Fest angestellter Profiblogger. Wie tief kann man eigentlich…

Zitat aus der aktuellen Diskussion um Werbung in Blogs. Das Panel ist interessant, aber schwer zusammenzufassen, weil keine Monologe gehalten werden, sondern wirklich diskutiert.

Was viele im Raum sicher nicht gern gehört haben, ist, dass Johnny keinem raten würde, darauf zu setzen, seinen Lebensunterhalt mit den Werbeeinnahmen seinem Blogs zu bestreiten.

(wird später noch weitergeschrieben)

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In Anbetracht, wie klein die deutsche Blogosphäre im internationalen Vergleich ist, ist es erstainlich, dass der Suchbegriff bei Technorati gleich drei mal in der Topliste vertreten ist.

Die Suchergebnisse (RSS) zeigen, dass von hier fast im Minutentakt gebloggt wird. Wenn man durch die Reihen geht, sieht man das WordPress-Backend allerorten auf den Laptop-Schirmen.

Zusammen mit den SMS-Kommentaren auf dem Schirm, dem IRC-Channel etc. ist das alles hier ein Paradies für Multitasker. Schade, dass das Netz immer wieder instabil ist.

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Schreibt lieber eure Meinung und schreibt weniger Tatsachen

Das sagte Udo Vetter vom Lawblog gerade in der Diskussion, die sich mit rechtlichen Fallen beim Bloggen beschäftigt. Die Veranstaltungen davor hab ich mehr oder weniger freiwillig sausen lassen. Die U-Bahn war kaputt und ich wurde zu einem Morgenspaziergang durch Kreuzberg “gezwungen”, den ich zum Fotografieren nutzte.

Vetter hat ja immer lustige Geschichten auf Lager und man könnte fast meinen, Anwalt zu sein sei doch nicht so schlimm. Es wird wie üblich der Unterschied zwischen Meinungsäußerung und Tatsachenbehauptung betont, aber auch darauf hingewiesen, dass man sich als Blogger aufs Publizieren einlässt und “Schreiben ist gefährlich” (Zitat von von mir vergessenem bekannten Namen).

Es werden bekannte Fälle angesprochen (Brötchengate, der große rote Elektronikmarkt) und neben abgemahnten Inhalten auch die Impressumspflicht erwähnt. Ein fehlendes Impressum sei nicht abmahnfähig.

In der Regel haftet man nur für seine eigenen Beiträge, nicht für die Kommentare. Man muss erst aktiv werden, wenn sich jemand beschwert, es sei denn ein Kommentar ist offensichtlich rechtswidrig. Nicht zu früh zugeben, dass man den fraglichen Kommentar gelesen hatte. :)
Auch eine kritische Antwort und Distanzierung von einem Kommentar hilft nicht bei einer offensichtlichen Rechtsverletzung.

Linkhaftung. Links zu setzen ist an sich keine inhaltliche Äußerung und eine permanente Kontrollpflicht aller Links, die man je gesetzt hat, ist eh illusorisch. Auch Links zu “unanständigen” oder illegalen Seiten sollten OK sein, schließlich kann man sich in den eigenen Inhalten kritisch damit auseinander setzen. Der bekannte Heise-Fall steht aber noch vor dem Verfassungsgericht aus.

Bildzitate sind ein schwieriges Thema. Es ist aber im Prinzip möglich, wenn der eigene Text einen erheblichen Mehrwert zum ursprünglichen Bild darstellt und der Text zum Verständnis das Bild erfordert.

Fotos von Kunst sind heikel.

Eine interessante Diskussion, fand ich. Man lernt immer ein paar Details dazu, auch wenn man sich schon ein wenig damit beschäftigt hat. Die Beispiele, wo Blogger verloren oder gewonnen haben sind aufschlussreich. Wenn das hier später als Video online geht, ist es durchaus anschauenswert.

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Von Meike Richter. Nachdem der “klassische” Weg der Kurzfilmproduktion dargestellt wurde, ging es darum, wie das Internet und der Preisverfall der Technik die Situation verändert haben. Creative Commons wird als Synonym für “Freiheit” in diesem Zusammenhang verwendet. Gerade stellt die Redende verschiedene Kurzfilmprojekte (außerhalb von YouTube) vor, inklusive Finanzierungsmodell. Alles von Spenden, Vorabverkauf von DVDs oder gar Gewinnbeteiligungen.

Elephants Dream wurde natürlich genannt, aber auch mir unbekannte Filme. Gleich werden sie auch noch gezeigt. Interessant ist die Wechselwirkung zwischen Verleihen und Internet. Erstere scheinen immer öfter gegenüber der parallelen Veröffentlichung im Internet aufgeschlossen zu sein. Außerdem genannt wurden:

  • iRomance
  • Animator vs. Animation, der auf Revver eine vierstellige Summe eingenommen hat.
  • Flock of Angels (Name evtl. falsch. Das Gedächtnis…)
  • ...

    Kritik des freien Teilens: Zugriff verweigert von Lovink.

    Was wir brauchen sind ökonomische Modelle, die ambitionierten Amateuren dabei helfen, von ihrer Arbeit zu leben [...] jenseits des gegenwärtigen Copyright-Regimes.

    Nachtrag: Bei Meike gibt es die Liste mit allen Filmen inklusive angucken.

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Die Diskussion über die Blog-Etikette fand ich interessant. Nicht das Ergebnis, denn ein solches wird es wohl nicht geben. Aber dass auf diese Weise das Thema diskutiert wird, dient zumindest als “Realitätsabgleich” für Blogger. Was denken andere zu diesem Thema. Was denken Menschen, die sich mit dem Thema noch etwas mehr befasst haben. Es herrscht wohl Einigkeit, dass es keine verbindlichen “Regeln für Blogger” geben kann. Selbstregulierung ist wichtig. Wann löscht man Kommentare? Wie weit geht die Verantwortung für die Kommentare im eigenen Blog? Es braucht Zeit zum Lernen.

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... hat auch einen netten Beitrag zur Re:Publica.

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Trolle

Der Vortrag über Trolle von Torsten Kleinz ist sehr unterhaltsam, ich fasse den jetzt aber nicht zusammen.

Er stellt Trolle allerdings nicht nur negativ dar, sondern betont ihre soziale Funktion und dass es gar nicht so einfach sein kann, bestimmte Communities zu trollen. Trolle sind nicht notwendigerweise dumm.

Ein Lacher aus den SMS-Kommentaren:

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